Heute war der letze komplette Tag unserer Tour. Im Hotel bekamen wir ein für ein 4-Sterne-Haus angemesseses Frühstück und machten uns kurz darauf wieder auf den Weg.

Bis Stonehenge war es nicht weit, und so erreichten wir das Monument noch relativ früh am Morgen, bevor der riesige Besucherstrom einsetzte. Es ärgerte uns sehr zu sehen, dass mittlerweile der einzige Weg, um zumindest bis auf einige Meter Entfernung an die Steine heran zu kommen, vom Parkplatz durch einen Tunnel unter der Straße hindurch führt und 6,90 Pfund pro Person kostet. Ansonsten kann man bloß von etwas weiter weg durch einen Maschendrahtzaun an der Straße das Gelände betrachten und versaut sich dabei das Schuhwerk, da dort mit einer lehmigen Masse ausgefüllte Matten ausgelegt sind.

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Wir waren trotzdem nicht bereit diese dreiste Methode (die wir bereits in Schottland in fast identischer Form schon einmal beobachtet hatten) zu unterstützen, machten nur schnell ein paar Fotos vom Zaun aus und fuhren weiter. In Salisbury füllten wir zum letzten mal in England den Autogas-Tank wieder auf.

Über Mittag machten wir Pause in Southampton, einer ganz hübschen Hafenstadt mit einigen mittelalterlichen Gemäuern, die noch erhalten sind. In einem der Einkaufszentren kaufte sich Mischa eine gebrauchte Nintendo Wii, und danach besorgten wir uns bei Ikea (wo wir geparkt hatten) ein paar Hot Dogs mit Pommes zum Mittagessen.

Die restliche Fahrt bis Brighton/Hove bekam ich nur mehr oder weniger im Halbschlaf mit. Ich fühlte mich gesättigt von der vielen Lauferei durch verschiedene Städte in den letzten Tagen und entsprechend ausgelaugt. An unserer Unterkunft, einem Bed & Breakfast mit Bar, kamen wir um ca. 15:30 an. Um die restlichen britischen Pfund noch loszuwerden fuhren wir ins Marina Village nach Brighton. In dem einen halbwegs interessanten Klamottenladen wurde ich nicht fündig. Also gingen wir rüber zu ASDA und sammelten dort alle möglichen Dinge ein, die man in Deutschland gar nicht oder nur viel teurer bekommt. Ich schaffte es irgendwie fast bis auf den Penny genau mein verbliebenes Bargeld auszugeben.

Wir fuhren rüber zum Pier und liefen auf diesem nach einem kurzen Spaziergang am Kiesstrand einmal bis zum Ende und wieder zurück. Bis auf die Spielarkade hatten aber alle Geschäfte schon geschlossen. Immerhin konnten wir einen halbwegs schönen Sonnenuntergang hinter den Wolken sehen. Da Essen und Trinken im Zimmer verboten ist und wir kein Geld mehr übrig hatten um nochmal irgendwo einzukehren, nahmen wir unser Abendessen im Auto ein und fuhren dann zurück zu unserem B&B.

Für morgen steht nur die relativ lange Fahrt zurück nach Hause an. Da unsere Fähre um 12 Uhr in Dover ablegt, müssen wir zeitig aufstehen.

Nachtrag: Vorhin passierte mir ein kleines Unglück, das ein fast perfektes Beispiel für die Pechsträhne ist, die mich schon seit längerem verfolgt. Beim Duschen fiel einer meiner Ringe von der Ablage und zwar so schnurgerade und zielgenau in den Abfluss, dass er praktisch ohne den Boden der Dusche zu berühren sofort im Loch verschwand. Dieses hatte natürlich kein Sieb oder ähnliches. Mischa schaffte es mit einem Kleiderbügel so lange darin herum zu stochern, bis er den Ring wieder heraus befördern konnte. Aber gerade dieser Musterfall von Missgeschick lässt mich umso mehr glauben dass ein Fluch auf mir liegt, der mehr oder weniger regalmäßig solche Dinge auslöst.