Wir sind heute sehr viel gefahren und haben eine Menge gesehen. Und endlich haben wir einen Teil Schottlands durchquert, der unsere Erwartungen bestätigen konnte.

Nach einem kurzen Frühstück machten wir uns schnell auf den Weg zurück in Richtung Süden. Unsere Route führte uns durch die Stadt Inverness, aber wir hielten dort nicht an. Statt dessen folgten wir der Straße am Loch Ness entlang. Das Wetter war unbeständig – Regen und Sonnenschein wechselten sich ständig ab. Im Ort Drumnadrochit machten wir die Tour durch das preisgekrönte Loch Ness Centre mit. Sie war wirklich unterhaltsam und informativ.

Über Mittag rasteten wir für eine Stunde in Fort William am Fuß des Ben Nevis (höchster Berg von Großbritannien). Dieser war leider in Wolken verhüllt, so dass wir ihn nicht auf Fotos festhalten konnten. Mit ausreichend Essen versorgten wir uns bei Subway.

Die restliche Fahrt nach Glasgow war größtenteils verregnet. Wir hielten zwischendurch nur ein paar mal kurz an um Fotos von der traumhaften Landschaft zu machen. Am späten Nachmittag erreichten wir unsere Unterkunft für die kommende Nacht. Es ist die preisgünstigste unserer Tour. Kein Wunder, denn wir sind in einem Studentenwohnheim untergebracht, in dem einzelne Zimmer an Übernachtungsgäste vermietet werden. Aus dem Fenster blickt man direkt auf ein kleines Fußballstadion, in dem zum Glück heute keine Veranstaltung stattfindet.

Zur Innenstadt von Glasgow ist es nicht allzu weit, so dass wir zu Fuß dort hin laufen konnten. Wie erwartet ist es kein allzu attraktiver Ort. Das Zentrum ist relativ überschaubar und hat nicht allzu viel Sehenswertes zu bieten. Zwischendurch regnete und stürmte es immer wieder, und ziemlich kalt war es auch noch. Wir hatten also keine große Lust noch länger herumzulaufen und wanderten nach einem kurzen Besuch im Supermarkt wieder zurück zum „Hotel“.

Uns steht hier eine Küche zur Verfügung, so dass wir uns zum Abendessen eine Fertigpizza aufbacken konnten. Morgen früh können wir uns Zeit lassen. Wir müssen erst Mittags an der Fähre sein, die uns rüber nach Nordirland bringt, und die Fahrt zum Hafen in Cairnryan dürfte kaum mehr als zwei Stunden dauern. Dann heißt es leider schon Bye Bye Scotland, oder see you soon… hoffentlich.