Ein ziemlich erfolgreicher Tag, könnte man sagen. Im Prinzip klappte fast alles wie am Schnürchen. Die Nacht im Mini-Zimmer war für mich zwar nicht allzu erholsam, das Frühstück aber dafür umso besser. Die freundlichen Betreiber des Gästehauses bieten ein „Full English Breakfast“ mit Würstchen, Bacon, Ei, Tomaten und Black Pudding.

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Die Pilze und Bohnen ließen wir mal weg. Es gab außerdem selbstgebackenen Toast und Honig aus eigener Produktion.

Gut gestärkt machten wir uns auf den Weg nach Liverpool und erreichten die Hafenstadt ohne Komplikationen am Vormittag. Auf dem Weg hatte es etwas geregnet, doch den Rest des Tages blieb es trocken und angenehm warm. Wir liefen zuerst ein wenig an der Promenade entlang und dann kreuz und quer durch die Innenstadt. Mir fiel vor allem der krasse Gegensatz von alten Gemäuern und neuen architektonischen Experimenten ins Auge, der beinahe schon beim reinen Anblick weh tut. Der neue Shopping-Park Liverpool ONE scheint auf den ersten Eindruck aber ganz gut gelungen zu sein, wobei wir leider nicht die Zeit hatten uns intensiver damit zu beschäftigen. Unser Mittagessen bestand aus Cheeseburgern und Pommes, war wirklich günstig und sättigend aber nicht wirklich lecker. Mischa kaufte sich in einem Elektroladen einen Jump-Starter, der unsere Kühlbox mit Strom versorgen kann.

Die Fahrt zu unserem Hotel in Manchester dauerte nicht sehr lange. Das Haus ist ein wenig heruntergekommen aber für den günstigen Zimmerpreis ganz in Ordnung. Wir ließen das Auto stehen und marschierten rüber nach Eccles, um von dort aus mit der Tram in die City zu fahren. Diese ist kleiner als ich erwartet hatte. Wir konnten das ganze Zentrum in etwa zwei Stunden zu Fuß erkunden. Es gibt dort nichts Spektakuläres zu sehen, aber ich fand es trotzdem ganz angenehm.

Auf dem Rückweg zum Hotel machten wir noch einen Abstecher nach Old Trafford, um uns das berühmte Fußballstadion zumindest mal von außen anzusehen. Nicht weit davon gibt es einen neuen Stadtteil mit einigen interessanten Bauwerken, direkt am Wasser gelegen. Dort gefiel es mir richtig gut, obwohl irgendwie tote Hose herrschte.

Zurück in Eccles besorgten wir noch ein paar Fressalien im Supermarkt, da wir hier kein Frühstück gebucht haben. Das abendliche Bier habe ich mir heute gespart, da mir seit dem Mittagessen etwas flau im Magen war.

Morgen geht es dann weiter Richtung Norden nach Newcastle.