Hier eine Zusammenfassung des ersten Tages:

Wir sind um ca. 6:15 gestartet – nur ein bisschen später als geplant. Im Normalfall wären die etwa 400 km bis zur Fähre in Dunkerque locker in 5 Stunden zu schaffen gewesen, aber aufgrund einiger Staus und Unfälle von Antwerpen bis Brügge wurde es zeitlich extrem knapp. Am Ende war es aber kein Problem noch rechtzeitig einzuchecken und auf die Fähre zu kommen. Der Seegang war moderat, würde ich sagen. Zum Glück sind weder Mischa noch ich anfällig für die Seekrankheit.

Da wir schon mittags in Dover waren, verbrachten wir noch ein wenig Zeit dort, bevor es weiter ging. Das Auftanken des Autos gestaltete sich ein wenig umständlich, da die erste Autogas-Zapfsäule an der BP-Tankstelle irgendwie kaputt war und wir es nochmal an einer anderen versuchen mussten. Dann liefen wir noch eine halbe Stunde durch die Innenstadt, und ich besorgte mir etwas Bargeld am Automaten. Dover machte auf mich keinen so tollen Eindruck. Die Kulisse mit den Kreideklippen ist zwar ganz nett anzusehen, aber die Stadt an sich scheint mir nicht so sehenswert zu sein.

Der restliche Weg zu unserem Hotel in Ilford am Rand von London war relativ zügig überstanden. Das Linksfahren ist zwar noch ungewohnt, aber das wird sich wohl ändern. Das Holiday Inn Express ist echt stylish und wir haben ein nettes Zimmer im 5. Stock. Die nächste Tube-Station ist nur 3 Gehminuten entfernt, und ein McDonalds sogar noch näher. Dort nahmen wir dann auch das Abendessen ein.

Alle Versuche, die vor ein paar Wochen erworbene Daten-SIM-Karte von Vodafone UK zu aktivieren, sind bisher fehlgeschlagen. So habe ich erstmal einen 24-stündigen Netzzugang im Hotel für knapp 8 Pfund gebucht.

Und jetzt werde ich die ganze Technik hier vor mir mal herunterfahren und mich schlafen legen. Mischa schnarcht hier schon seit mindestens einer Stunde herum…
Bis hoffentlich morgen!