Brrr, die Nacht war so kalt! Bin sehr früh am Morgen aufgewacht und konnte nicht mehr schlafen. Nach einem kurzen Frühstück verließen wir unser Camp im Damaraland und fuhren los in Richtung Etosha. Wir hielten auf dem Weg noch an einem ‚versteinerten Wald‘, wo uns eine kleine Führung geboten wurde, und waren um die Mittagszeit in Outjo, der letzten Stadt vor dem Zugang zum Nationalpark. Dort hielten wir uns die meiste Zeit in einer deutschen Konditorei auf. Ich kaufte mir kurz vor der Abfahrt noch etwas Kleines zu Essen, da ich schon damit rechnete dass es erst sehr spät Lunch geben würde. Und so war es dann auch. Kaum hatten wir das Tor passiert gab es viel afrikanische Fauna zu sehen, und wir hielten immer wieder an um Fotos machen zu können. Gegen 15 Uhr kamen wir im Camp an, und ich war überrascht wie luxuriös es ausgestattet war – ein Postamt, eine Tankstelle, ein Swimmingpool und sehr saubere Waschräume fanden wir dort vor.
Wir aßen doch noch zu Mittag und chillten dann ein Stündchen (oder grillten in der Hitze, besser gesagt). Immerhin kam ich noch dazu, wenigstens meine Beine mal in den Pool zu dippen. Danach ging es auf zum ersten richtigen Game Drive der Tour. Wir fuhren entlang der Salzpfanne und sahen einige interessante Tiere in der Nähe, darunter sogar Löwen-Männchen. Pünktlich zum Sonnenuntergang waren wir wieder am Camp und verfolgten ihn an einer Wasserstelle direkt neben den Ferienhäusern. Es hatten sich eine Menge Giraffen eingefunden, und das Szenario war genau so wie man sich Afrika vorstellt.
Nach einem reichhaltigen Abendessen ging ich nochmal kurz rüber zur Wasserstelle, wo mittlerweile eine Gruppe Elefanten und Nashörner den Platz eingenommen hatten.
Das Zelt konnte ich für mich alleine nutzen, da mein bisheriger irischer Mitbewohner Finnian sich mit Sarah aus Kanada ein eigenes Zelt teilen wollte.

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