Ausnahmsweise war es mal möglich auszuschlafen – also erst um 8 Uhr aufzustehen – und in Ruhe zu frühstücken. Um halb 9 war eine Kanufahrt auf dem Oranje gebucht, bei der die meisten aus der Gruppe mitmachten. Ich nicht. Wassersport ist nicht so mein Ding, und es war eine gute Gelegenheit mal auf eigene Faust ein wenig die nähere Umgebung zu erkunden. Ich lief eine Weile am Fluss entlang (der offiziell zu Südafrika gehört) und bog dann ab in die Hügel. Dort war bis auf eine Ziegenherde absolute Ruhe. In der prallen Sonne heizte sich der Boden ziemlich auf, aber die Luft blieb ganz angenehm. Ich lief an einem Acker entlang zurück zum Fluss und hangelte mich am Ufer entlang zurück zum Camp.
Nach einem frühen Lunch packten wir unsere Sachen und brachen auf in Richtung Fish River Canyon, angeblich der zweitgrößte der Welt nach dem Grand Canyon. Unser Lager war etwa 10 km von der Aussichtsplattform entfernt. Nach dem Aufbauen der Zelte fuhren wir mit dem Truck dort hin und warteten auf den Sonnenuntergang. Es gab ein paar Knabbereien, Kuchen und Sekt anlässlich des Geburtstags von Ulf, einem der deutschen Teilnehmer.
Der Canyon ist beeindruckend. Ich hätte schon Lust gehabt ihn genauer zu erkunden, aber wer (lebend) nach unten gelangen will muss eine mehrtäge Wanderung in Kauf nehmen. Also ein ander mal…
Leider wurde die Sonne von Wolken verdeckt, und wir verließen den Aussichtspunkt bevor sie komplett untergegangen war. Schade, denn während der Rückfahrt bot sich am Himmel hinter uns ein wunderschönes Farbenspiel. Aber der Zeitplan musste ja eingehalten werden.
Zum Abendessen gab es Suppe, und ich ging zeitig ist Bett weil wir morgens um halb 8 weiter reisen wollten.

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