Die erste Nacht im Zelt ist überstanden, und es hätte schlimmer sein können. Die Luft hatte sich nach Sonnenuntergang heftig abgekühlt, worauf ich aber vorbereitet war. Mein Schlafsack ist superleicht aber dafür auch relativ dünn. Das lässt sich nur durch mehr Kleidung am Körper ausgleichen. Mit einer Jogginghose und einem Fleecepulli wurde es einigermaßen erträglich. Trotzdem war ich am Morgen erst mal etwas eingerostet.
Temperaturmäßig wurde es den Rest des Tages kaum besser. Der Himmel hielt sich größtenteils bedeckt, und beim Zwischenstopp in Springbok kurz vor der Grenze zu Namibia war es nicht nur saukalt sondern außerdem windig, und es war leichter Sprühregen in der Luft.
Den Tag verbrachten wir hauptsächlich im Truck, weil wir eine Strecke von fast 600 km zurück legen mussten. Die Formalitäten an der Grenze verliefen zum Glück reibungslos und schnell. Gegen 16 Uhr erreichten wir unser nächtes Nachtlager direkt am Nordufer des Oranje-Flusses. Das Camp befindet sich zum Teil noch im Aufbau, ist aber sehr ordentlich ausgestattet. Vor dem Abendessen gönnte ich mir eine (heiße!) Dusche, was ausgesprochen gut tat.
Direkt neben unserem Lagerplatz ist zwar eine schöne Bar, aber davon machte ich so gut wie keinen Gebrauch. Eine heiße Schokolade war mir nach dem Essen dann doch lieber. Habe mich noch eine Weile zu den anderen gesetzt und bin gegen halb 11 schlafen gegangen.

Africa-DCF_20080924_002


1 Tag zurück
ˆ
zur Übersicht

1 Tag weiter