Wenig zu berichten, denn für mich ist nicht viel passiert. Es war die richtige Entscheidung gewesen keine Aktivitäten zu buchen, denn wirklich gut ging es mir am Morgen nicht. Wer unterernährt und dehydriert ist, fühlt sich geschwächt und irgendwie nicht ganz ‚real‘. Deshalb machte ich erst gar keine Anstalten das Camp zu verlassen, sondern versuchte wieder Energie zu sammeln. Ich half ein bisschen beim Aufräumen nach dem Frühstück und hielt mich ansonsten bis zum Abend im Schatten oder im Pool auf. Nach und nach kamen die anderen von ihren Aktivitäten zurück – Rafting, Rundflüge etc. Am Nachmittag hatte ich endlich keinen Durchfall mehr, war dafür aber so aufgebläht dass es wiederum ziemlich schmerzhaft wurde. Der Großteil der Gruppe nahm an einer All-You-Can-Drink-Dinner-Kreuzfahrt auf dem Sambesi teil und kam in entsprechendem Zustand wieder zurück. Ich setzte mich mit den ‚daheim gebliebenen‘ auf die Terrasse des Restaurants und bestellte mir dort ein kleines Abendessen. Auf mehr (insbesondere Trinken) hatte ich keine Lust, und verzog mich kurz darauf wieder auf den Zeltplatz. Da die ‚Nachbarn‘ in ein komfortableres Safari-Zelt umgezogen waren, konnte ich nachrücken und hatte für die letzte Nacht nochmal mein eigenes kleines Reich. Nach einer schnellen Dusche verkroch ich mich dann auch darin und legte mich schlafen.

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