Die Nacht war alles andere als angenehm. Um das Zelt herum war ein ziemlicher Lärm. Die englischen
‚Nachbarn‘ meinten noch um halb 3 herum albern zu müssen, kurz darauf fing ein Hund ausdauernd an zu bellen, und am sehr frühen Morgen reisten zwei andere Gruppen mit ihren Trucks ab. Entsprechend gerädert stand ich auf.
Wir ließen unseren Truck im Camp zurück und wurden mit einem anderen, offenen Truck in ca. eineinhalb Stunden so weit wie es ging ins Okavango-Delta gefahren. Dort wurden wir mit samt unserem Gepäck und Equipment in Mokoros (längliche Boote) verladen und nochmal fast 2 Stunden lang übers Wasser zu einer ‚Insel‘ gebracht. Dort schlugen wir gemeinsam mit den Bootsleuten unser Lager auf.
Über Mittag wurde es sehr heiß, und irgendwann ging es einfach nicht mehr anders als ins Wasser zu gehen. Unweit unserer Zelte gibt es eine Art Badestrand, den man in wenigen Minuten per Boot erreichen kann. Zum Glück zeigten ein paar Männer aus der Gruppe großes Geschick beim Steuern der Boote mit einem langen Stab. So gab es genug Mitfahrgelegenheiten um dort hin und wieder zurück zu gelangen. Im Prinzip konnte man auch sonst nicht viel tun. Es war viel zu heiß um sich großartig körperlich zu betätigen, und im Zelt konnte man es gar nicht aushalten. So verbrachte ich die meiste Zeit des Nachmittags am oder im ‚Pool‘.
Um 5 wurden wir noch ein bisschen im Busch herum geführt und sahen den Sonnenuntergang zufällig aus einer so guten Perspektive, dass dabei meine wohl bisher besten Fotos der Tour heraus kamen.
Das Abendessen, bestehend aus Rumpsteaks, Gemüse und Salat brauchte ewig bis es fertig war. Zum Glück waren die Getränke in der Kühlbox noch kalt. Ich ging nach zwei Bier ins Bett.

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