Kein wirklich aufregender Tag. Wir starteten morgens um kurz nach 7 und verbrachten viel Zeit auf Straßen, da wir bis Windhoek über 600 km zurückzulegen hatten. Aber da wir mit nur wenigen Zwischenstopps auskamen, keine ausgiebige Mittagspause einlegten und der Fahrer ordentlich Tempo machte, erreichten wir schon gegen 15 Uhr unsere Unterkunft in der Hauptstadt – eine nette Lodge etwas außerhalb der Innenstadt. In unmittelbarer Nähe war ein großes Einkaufszentrum, wo sogleich alle hinströmten um diverse Erledigungen zu machen. Ich widmete mich für 1 Stunde dem Internetcafe, das leider einen schrecklich langsamen Zugang hatte und ziemlich marode Rechner. Zum Emailen reichte es immerhin.
Abends fand das Willkommensmeeting für die neuen Teilnehmer (3 Briten, 1 Ami, 1 Kanadier) statt, und direkt im Anschluss gingen wir alle mit einander in einem Steakhaus zu Abend essen. Es war gut und reichlich. Ich hatte vorgehabt noch ein Dessert zu bestellen – zumal es extrem preisgünstig war – aber hatte dafür keinen Platz mehr im Bauch, und außerdem war es schon relativ spät. Also schloss ich mich unserem Tourleiter Brenton an und ging zurück zur Lodge. Mein Zimmer teilte ich für die Nacht mit Melissa aus Kanada, da mein bisheriger Mitbewohner Finnian die Nacht verständlicherweise nochmal mit seiner Sarah verbringen wollte.
Von der Stadt habe ich leider so gut wie nichts zu sehen bekommen, und auch für einen Besuch des gerade dort stattfindenden Oktoberfests war keine Gelegenheit. Windhoek scheint allerdings auch ein relativ heißes Pflaster zu sein. Sämtliche Anwesen scheinen mit Elektrozäunen (!) gesichert zu sein, und man sieht überall Wachposten. Angesichts des für 6:30 angesetzten Frühstücks war ich froh ins Bett zu kommen und ein wenig Schlaf nachzuholen.


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