Ein sehr heißer und anstrengender Tag. Nicht im Sinn von Bewegung, denn die gab es fast nur in Form von langsamem Fahren auf holprigen Wegen. Wir legten die Strecke von Okaukuejo bis Namutoni entlang des Südufers der Salzpfanne zurück. Eigentlich ist das nicht wahnsinnig weit, aber es gibt dort keine Straßen sondern nur Schotterpisten. Zudem fuhren wir viele Umwege, um sämtliche auf dem Weg liegende Aussichtspunkte (meistens Wasserstellen) anzusteuern, und hielten auch entsprechend häufig an. Natürlich gab es viel zu sehen. Das spektakulärste Ereignis dürfte eine Löwin bei der Jagd gewesen sein, die beinahe ein Zebra zu fassen bekam. Ich konnte einige gute Fotos schießen, weiß aber jetzt wozu man Ferngläser und lange Teleobjektive gebrauchen kann. Meine kleine Digicam war für diese Zwecke nicht wirklich zu gebrauchen.
Über Mittag rasteten wir in Halali. Ich nutzte den dort vorhandenen Pool für eine willkommene Abkühlung und schrieb noch zwei Postkarten. Unser Nachtlager erreichten wir erst gegen 18 Uhr. Bis dahin fühlte ich mich ziemlich überhitzt und war heilfroh auch dort wieder einen kühlen Pool vorzufinden. Ein Großteil der Gruppe begab sich nach Einbruch der Dunkelheit auf einen nächlichen Game Drive in offenen Fahrzeugen. Mir und ein paar anderen war der Spaß zu teuer, zumal es später in Botswana ein ähnliches Angebot geben wird.
Nach dem Abendessen ging ich nochmal zur beleuchteten Wasserstelle am Rand des Camps, war aber nach kurzer Zeit von den neben mir sitzenden Holländern ziemlich angenervt und ging zurück zum Lager. Zusammen mit den dort noch anwesenden Leuten machte ich noch einen Abstecher in eine vor kurzem erst eröffnete ‚Bush Bar‘ (die aber nicht wirklich beeindruckend ist) und fiel dann ziemlich erschöpft in mein Zelt.

Africa-DCF_20081001_059

Africa-DCF_20081001_069

Africa-DCF_20081001_073


1 Tag zurück
ˆ
zur Übersicht

1 Tag weiter