Jetzt ist es schon Juni, und noch immer hat sich für mich kein neuer Job gefunden. Der dritte Monat der Arbeitslosigkeit ist also angebrochen. Von den neuesten Bewerbungs-Erfahrungen möchte ich jetzt mal berichten, denn sie sind relativ vielfältig. Auf drei konkrete Anläufe möchte ich eingehen, denn sie stehen für ganz typische Erlebnisse, die man bei der Jobsuche haben kann.

 

1.

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Online-Marketing-Mitarbeiter bei einem Online-Shop für Handtaschen u.

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ä. in Düsseldorf

Nur zu gerne würde ich den Namen des Unternehmens an dieser Stelle nennen, doch das Risiko einer Anzeige wegen Rufschädigung möchte ich nicht eingehen. Wer Details wissen möchte, ist aber herzlich eingeladen mich anzumailen! 😉

Für die Besetzung der Stelle wurde eine Personalvermittlung beauftragt, mit der ich in der Vergangenheit schon zusammengearbeitet hatte. Während des gesamten Verlaufs der Bewerbung stand ich ausschließlich mit meiner Ansprechpartnerin bei der Vermittlungsagentur in Kontakt. Diese ließ mich schon zu Beginn wissen, dass die Kommunikation mit dem Unternehmen generell etwas problematisch sei. Nachdem ich ihr meine Unterlagen übermittelt hatte, herrschte erst einmal 2-3 Wochen Sendepause, und ich rechnete schon nicht mehr mit einer Rückmeldung. Doch zu dieser kam es dann doch, und ich erfuhr dass die Entscheider sich für mich „interessierten“ und um meine Kontaktdaten gebeten hatten, um sich zwecks eines Telefoninterviews persönlich bei mir zu melden. Ich gab meine Zustimmung, die Daten wurden übermittelt, und man wollte innerhalb der nächsten Tage den Kontakt suchen. Meine Ansprechpartnerin bat mich, sie auf dem Laufenden zu halten.

Nachdem sich bis zum Ende jener Woche niemand bei mir gemeldet hatte, teilte ich ihr dies mit, und sie versprach mir den Verantwortlichen noch einmal „auf die Finger zu klopfen“. Es folgten wieder einige Tage ohne Lebenszeichen, bis wiederum ein Anruf von der Personalvermittlung einging – diesmal mit der Zusage, dass sich noch am selben Tag eine Person aus dem Unternehmen telefonisch bei mir melden würde. Doch erneut passierte nichts, und ich gab diese Information wiederum weiter. Eine komplette weitere Woche ohne Lebenszeichen verstrich, bis schließlich meine Ansprechpartnerin anrief und mir mitteilte, sie habe erfahren dass die Stelle zwischenzeitlich bereits vom Unternehmen selbst besetzt worden sei. Ihr Unmut bezüglich der Praktiken ihres Kunden war nicht zu überhören, und sie sagte mir ganz offen, dass sie mit ihm nicht weiter zusammenarbeiten wolle.

Schon während des langwierigen Verlaufs dieser Bewerbung war mir das Unternehmen immer unsympathischer geworden. Denn etwas zu versprechen und es dann (sogar mehrfach) nicht einzuhalten ist eine Unart, die ich entschieden ablehne. Und dass am Ende heraus kam, dass ein falsches Spiel getrieben worden war, setzte dem Ganzen noch die Krone auf!

Etwas Ähnliches geschah übrigens kurz darauf noch bei einer anderen Bewerbung, die ebenfalls über eine Personalvermittlung lief. Auch hier wurde mir mitgeteilt, dass die entsprechende Stelle bereits durch das Unternehmen selbst besetzt worden war. Um welches es sich dabei handelte, habe ich allerdings nie erfahren.

 

2. Online-Marketing-Mitarbeiter bei einem Online-Shop für Werkzeuge und Elektrowaren in Dortmund

Zwischen meiner Bewerbung auf diese Stelle und der Reaktion seitens des Unternehmens vergingen mehr als zwei Monate. Ich hatte eigentlich schon gar nicht mehr mit einer Rückmeldung gerechnet und musste erst einmal kurz in meinem Gedächtnis kramen, als mich der Anruf erreichte, während ich gerade am Badesee in der Sonne lag. Auch an die Inhalte der Stellenausschreibung konnte ich mich nicht mehr erinnern, aber es wurde ein Vorstellungstermin vereinbart. Zuhause warf ich noch einmal einen Blick auf das Job-Profil und war sehr angetan davon, da es eher Social-Media-lastig war und nicht so sehr das klassische Kampagnenmanagement beinhaltete. Also eigentlich genau die Richtung, die ich einschlagen möchte!

Daher freute ich mich sehr auf das Gespräch mich dem Geschäftsführer. Als es so weit war und er mich nach dem gewohnten Monolog über meinen bisherigen Werdegang auf meine Wünsche in Bezug auf die Position ansprach, erläuterte ich natürlich sofort mein Ziel eines Richtungswechsels hin zu Social Media. Und erst dann eröffnete er mir, dass er in jenem Bereich überhaupt keinen Bedarf hätte, sondern ausschließlich jemanden für das Kampagnenmanagement (SEM/SEO) suchte. Ich fühlte mich in dem Moment ganz schön verarscht und wäre diesem Typen am liebsten an die Gurgel gesprungen, denn ich hatte mich auf etwas ganz anderes beworben! Und genau diese Stellenausschreibung ist übrigens auch zum jetzigen Zeitpunkt noch auf der Website des Unternehmens zu finden. Das Gespräch brachen wir natürlich sofort ab, und ich versuchte auch gar nicht erst noch irgend etwas zu retten.

Es ist doch außerordentlich dreist und unfair, einen Bewerber unter solchen Voraussetzungen einzuladen, ihm Hoffnung zu machen und ihm dann erst vor Ort mitzuteilen, dass die Position um die er sich beworben hat gar nicht vakant ist! Ich könnte echt kotzen und werde wohl ab jetzt noch mehr Misstrauen potenziellen Arbeitgebern gegenüber haben. Und als Lehre ziehe ich aus dieser Erfahrung, dass ich vor der Vereinbarung von Vorstellungsterminen noch einmal abkläre, welche Position überhaupt besetzt werden soll und ob sich diese mit der Stellenausschreibung, auf die ich mich beworben hatte, deckt.

 

3. Fachkraft zur Organisation von Kundentrainings bei einem Großkonzern in Mülheim/Ruhr

Diese Stelle wurde mir vom Arbeitsamt vorgeschlagen, und sie soll von einer Zeitarbeitsfirma im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung besetzt werden. Ich hatte mich eigentlich gar nicht darauf beworben, da die Job-Beschreibung auf den ersten Eindruck ziemlich weit von meinen Qualifikationen entfernt schien. Doch die Zeitarbeitsfirma lud mich proaktiv zu einem Gespräch nach Düsseldorf ein, und ich nahm den Termin heute wahr – auf gut Glück sozusagen. Allzu große Erwartungen hatte ich nicht, war aber angenehm überrascht als meine Ansprechpartnerin sich als sehr nett und verständnisvoll entpuppte. Sie nannte mir ein paar weitere Details zu der Position und dem Unternehmen und weckte damit dann doch mein Interesse. Auch wenn die Tätigkeit eine völlig andere als meine bisherigen darstellen würde, deckte sich die Liste der Anforderungen verblüffend gut mit meinen Kenntnissen. Doch als das Thema Gehalt zur Sprache kam, verflog mein Interesse ganz schnell wieder. Denn dieses soll nach einem Rahmenvertrag berechnet werden und ist so gering, dass es netto und abzüglich Fahrtkosten in etwa dem Betrag des mir bewilligsten Arbeitslosengelds entsprechen würde!

Die Mitarbeiterin notierte sich immerhin noch mein Wunschgehalt für diese Position sowie meine unterste Schmerzgrenze und versprach, sich noch einmal mit den Verantwortlichem in Verbindung zu setzen, um eine eventuelle Anpassung des Gehalts auszuloten. Aber allzu große Hoffnungen mache ich mir nicht, dass sie damit Erfolg haben wird. Und ebenso wenig, dass sie mir in absehbarer Zeit eine andere – angemessen bezahlte – Stelle anbieten kann.

 

Drei Stellen, drei Erfahrungen, drei dicke fette No-Gos bei Unternehmen, die Mitarbeiter suchen. Ich zähle diese No-Gos nochmal in aller Kürze auf:
1. Ein Personalvermittler wird beaufragt, aber parallel dazu wird ohne dies zu kommunizieren die Position selbständig besetzt.
2. Ein Bewerber wird zum Vorstellungsgespräch eingeladen, und erst dort wird ihm mitgeteilt, dass er für eine andere als die in der Ausschreibung angegebene Position vorgesehen ist.
3. Ein Unternehmen schließt einen unflexiblen Rahmenvertrag mit einem Personalvermittler, unter Vereinbarung utopisch niedriger Gehälter.

Wie man sieht, wächst meine Liste von Negativ-Erfahrungen stetig an. Ich bin gespannt, wie es in der nächsten Zeit weiter geht und ob es zur Abwechslung auch mal zu einem positiven Erlebnis kommt!

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